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Schulabsentismus - Ursachen und Lösungsansätze

Schulabsentismus - Ursachen und Lösungsansätze

Schulabsentismus ist, besonders seit der Corona-Pandemie ein zunehmendes Problem. Wenn Kinder und Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen, sind Eltern oft hilflos. Über Ursachen und Handlungsmöglichkeiten.

Wenn Kinder und Jugendliche nicht mehr regelmäßig oder gar nicht mehr zur Schule gehen, dann gefährdet das die altersentsprechende Entwicklung erheblich. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein:

Überforderung: Wenn Kinder und Jugendliche kognitiv überfordert sind, kann das dazu führen, dass sie nicht mehr zur Schule gehen wollen. Eine Leistungsdiagnostik kann helfen, die richtige Schulform zu finden und so wieder Motivation für den Schulbesuch zu schaffen.

Soziale Probleme: Häufig sind Schwierigkeiten im Gleichaltrigenverband im Zusammenhang mit Schulabsentismus zu beobachten. Mangelnde soziale Kompetenzen und soziale Ängste können zu Rückzugsverhalten und mitunter zu einer depressiven Begleitsymptomatik führen.

Hohe Emotionale Belastung: Wenn Kinder und Jugendliche abseits der Schule eine hohe emotionale Belastung haben (z.B: Trennung oder schwere Erkrankung der Eltern), dann kann es sein, dass der Schulbesuch nicht mehr bewältigbar erscheint, weil die Ressourcen fehlen.

Was Eltern tun können:

  • das Gespräch zum Kind suchen und Unterstützung anbieten
  • Beratung suchen, z.B. bei einer Erziehungsberatungsstelle
  • Vermeidungsverhalten begrenzen - in den meisten Fällen manifestiert sich die Problematik mit anhaltender Dauer.

Nicht immer steht eine psychische Erkrankung hinter der Schulvermeidung. Mitunter ist es ausreichend, pädagogische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Eine psychotherapeutische Diagnostik kann helfen einzuschätzen, ob eine behandlungsbedürftige Symptomatik vorliegt.

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